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30 Jahre voller Glanz

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Am 7. und 8. Mai dieses Jahres feierte die Utikal Automation GmbH & Co. KG ihr 30-jähriges Bestehen mit einem kompetenten Vortragsprogramm und am 7. Mai gab es abends zusätzlich einen festlichen Gala-Abend.

Firmenchef Richard Utikal (stehend) begrüßt die Festgäste

Richard Utikal begann seine Ansprache am Gala-Abend mit folgenden, bewegenden Worten: „Vor 30 Jahren hätte ich noch nicht einmal im Traum daran gedacht, dass ich heute in so einer wunderschönen Location wie im frisch renovierten „Laupheimer Hof“ vor Ihnen allen stehen und mit Ihnen meinen 30. Geburtstag feiern darf. […] Natürlich meine ich nicht meinen eigenen Geburtstag, sondern den Geburtstag meiner Firma. Aber heute fühle ich mich, als würde ich auch nochmal meinen 30. feiern.“

Begonnen hat alles mit seiner Neugierde, seinem Basteldrang. Als Teenager hat er schon in seiner Freizeit versucht, der Elektrizität auf die Spur zu kommen, hat Schaltungen gebaut und das Kribbeln gespürt, wenn es nicht sofort so richtig geklappt hat. Somit war klar, dass seine beruflichen Schwerpunkte in der Elektrotechnik und Informationstechnologie liegen würden – Probleme waren für ihn immer schon Herausforderungen, die es zu lösen galt. Am 1.5.1989 eröffnete Utikal nach seinem Ingenieursstudium der technischen Informatik an der Fachhochschule Ulm sein eigenes Ingenieurbüro in der Donaustadt.

Richard Utikal hat sein Jubiläum unter das Motto „30 glänzende Jahre“ gestellt. Dies bezieht sich nicht auf ein ewig glanzvolles Dasein mit vollen Auftragsbüchern und immer nur dankbaren und wertschätzenden Kunden. Wie jede Firma, hat auch die Firma Utikal Höhen und Tiefen durchlebt. Die glänzenden Jahre beziehen sich vielmehr auf die Software GalvCon, die Utikal und sein Team bereits von den Anfängen an entwickelt und über die Jahre stetig weiterentwickelt haben – technisch und auch optisch: Eine Software für Maschinen, die alles zum Glänzen bringen, also Galvanikanlagen bzw. Maschinen für die Oberflächenbehandlung.

Die Steuerung der Firma Utikal Automation berechnet und optimiert Abläufe der Warenträger einer Galvanikanlage in Echtzeit und berücksichtigt dabei die unterschiedlichen Prozessvorgaben eines jeden einzelnen Artikels. Sei es für eine Trommel- und/oder eine Gestellanlage für Eloxal-, Verzinkungs-, Phosphatier-, Brünier-, Nickel- oder Chromanlagen, um nur einige Beispiele für die unterschiedlichsten Beschichtungsverfahren und Anwendungen zu nennen. Barcodescanner, eine innovative und intuitive Bedienung mittels Touchscreen erleichtern das Bedienen einer Galvanoanlage ungemein, verhindern Fehler und es können die unterschiedlichsten Chargengrößen wirtschaftlich produziert werden. Der Anlagenbetreiber kann mittels detaillierter Protokolle den Prozessablauf dokumentieren und aus den bei jedem Arbeitsschritt gemessenen Daten überprüfen und kontrollieren.

Bereits 1990 setzte Utikal auf OS/2. Die Utikal-Benutzeroberfläche war die erste in diesem Bereich, die mit einer Maus bedienbar war. Sie war und ist nach wie vor überlegen – durch die Unabhängigkeit von SPS-Herstellern und die Bedienbarkeit von unterschiedlichen Betriebssystemen aus.

Kaufmännische Leiterin Schmied-Wolfsbauer und „Galvanotechnik“-Anzeigenleiter Gerald Mikuteit

 

Die Firma wächst

1992 hatte Richard Utikal bereits eine Auftragslage, dass er merkte, „alleine schaffe ich das nicht mehr“ und stellte mit Anton Hadbawnik seinen ersten Mitarbeiter ein. Er trägt bis heute zum Erfolg der Firma bei und schätzt immer noch die Abwechslung und die Herausforderungen, die auf ihn als Projektleiter und PC-Programmierer mit mehr als 25 Jahren Erfahrung täglich warten. So wuchs das Unternehmen stetig und das Ziel war immer, die Software stabil für die Kunden zu machen und ein zuverlässiger Partner für diese zu sein.

1993 stand der erste Umzug auf dem Programm – das Team zog von Ulm nach Burgrieden. In dieser Zeit wurde 1998 die Software GalvCon auf Windows aufgesetzt.

Die vergangenen 4 Jahre waren richtungsweisend: Manuela Schmied-Wolfsbauer stieg 2015 als kaufmännische Leitung in das Unternehmen ein und nahm Utikal jede Menge der stark gewachsenen Büroarbeit ab. Zusätzlich stieß sie an, den Firmenauftritt zu entstauben und zu modernisieren. So bekam das Unternehmen ein neues Erscheinungsbild voller Glanz, welches sofort auf großen Anklang stieß. Erfreulicherweise hat die Firma ein gesundes Wachstum erfahren, gleichzeitig wurde viel verändert und die Voraussetzungen geschaffen, sattelfest in die Zukunft zu gehen. Es wird in die Förderung von Nachwuchskräften investiert und Zug um Zug ein jüngeres, dynamisches Team aufgebaut. Es werden neue, innovative Perspektiven angedacht, geprüft und in die Unternehmensvision eingebunden.

Seit 2015 ist das Unternehmen ISO 9001:2015 zertifiziert, um das Qualitätsmanagementsystem darzustellen und den hohen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Die Firma Utikal bedient Kunden aus der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, aber auch in anderen Branchen werden Kunststoff- und Metalloberflächen bearbeitet und veredelt: z. B. in der Schmuckindustrie, der Medizintechnik und der optischen Industrie. Die Utikal-Steuerung kommt unter anderem in der Armaturenbranche, bei der Fertigung von Steckverbindungen, Schlössern, Schlüssel, Rohren, Nadeln, Leiterplatten, Schneeketten und in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz. Unterschiedlichste Galvanikanlagen werden in der Lohnfertigung und in firmeninternen Produktionsstraßen benutzt.

Da die Räumlichkeiten in Burgrieden mit der Zeit zu klein wurden und Platz gesucht wurde für die firmeneigene Vorführ-Galvanikanlage, ist das Unternehmen im Sommer 2017 in das neue, stylische Büro in Achstetten-Bronnen umgezogen. Wenn die Gedanken eine kurze Pause benötigen, haben hier die Mitarbeiter eine tolle Aussicht in das grüne Rottal und – wenn das Wetter es zulässt – auf die Spitze des Ulmer Münsters. An der Vorführgalvanik kann nun den Geschäftspartnern die Utikal-Steuerung samt Ausstattungsvarianten näher gebracht und gezeigt werden. In den vergangenen Jahren hat sich der Kundenstamm erweitert. Neue nationale und internationale Kooperationsverträge wurden geschlossen.

 

Im Dienst des Kunden auf Achse

Im Sommer 2017 ereignete sich zeitgleich ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensentwicklung: aus dem Ingenieurbüro Richard Utikal in Burgrieden wurde die Utikal Automation GmbH & Co. KG in Achstetten-Bronnen. Der Chef und seine Mitarbeiter sind nicht nur im neuen Büro anzutreffen, sondern auch weiterhin oftmals auf verstopften, deutschen Straßen und in Flugzeugen zu den Geschäftspartnern unterwegs, um Anlagen erstmalig in Betrieb zu nehmen oder zu optimieren und auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Utikal denkt mit seinen 55 Jahren noch lange nicht über seinen Ruhestand nach, aber nach 30-jähriger Firmengeschichte macht er sich Gedanken über die Ausrichtung der nächsten Jahre. Sein Wunsch ist es, weiterhin die hohe Stabilität der Software GalvCon über Jahre hinweg garantieren zu können, den Kunden mit weitreichendem Know-how in Sachen Elektrotechnik, E-Planung und Schaltschrankbau für Galvanoanlagen zur Seite zu stehen und nach wie vor kurzfristig für seine weltweiten Kunden als zuverlässiger Partner erreichbar zu sein. Dabei legt er viel Wert auf die Umsetzung von bedeutenden Ideen und die Einführung von richtungsweisenden Standards. Jedenfalls freut sich das ganze Team auf die Zukunft, denn man ist gut aufgestellt und bereit, neuen, spannenden Herausforderungen zu begegnen und diese bestens zu meistern.

Beim festlichen Gala-Abend im neuerrichteten „Laupheimer Hof“ hat Herr Utikal anlässlich des Jubeltages der Firma Utikal Automation seine Gäste zu einem leckeren, sterneverdächtigen, mehrgängigen Menü mit hochkarätiger musikalischer Umrahmung durch das Trio des Laupheimer Salonorchesters und Einblicke ins Schwabenländle durch das bekannte Kabarettistenduo „Hillus Herztropfa“ geladen. Dazu gab es eine 2-tägige Veranstaltungsreihe mit aktuellen und interessanten Vorträgen am Unternehmensstandort.

An dieser Stelle freuen sich die Firmen Dewe Brünofix und Utikal Automation, die neue Kooperation über die Erstellung einer speziellen Software weltweit exklusiv für die chemische Oberflächenbehandlung bei Brünier- und Phosphatieranlagen ankündigen zu dürfen. Die neue Steuerungssoftware namens „Black/Phos“ vereint das Know-how der Firma Dewe Brünofix bei den Verfahrensprozessen beim chemischen Brünieren und Phosphatieren und das Know-how der Firma Utikal Automation um stabile Softwarelösungen bei den Prozessabläufen.

Das Gala-Menü des „Laupheimer Hof“ war sterneverdächtig

 

Anspruchsvolles Vortragsprogramm

Reinhold Specht, Geschäftsführer von Harter GmbH in Stiefenhofen, hielt einen Vortrag zum Thema: „Nie wieder Unsicherheit bei der Trocknung“: Sicher und schonend trocknen bei niedrigen Temperaturen mit Wärmepumpentechnik im lufttechnisch geschlossenen System – das ist, was der Trocknungsanlagenbauer Harter mit seiner Technologie für seine Kunden umsetzt. Seit über 25 Jahren entwickelt, fertigt und vertreibt das Allgäuer Unternehmen energiesparende Trocknungssysteme. Die Kondensationstrocknung mit Wärmepumpe ist eine ideale Lösung in allen Fragen der Trocknung und somit der Prozesssicherung. Weit über 1000 Airgenex®–Trockner trocknen heute in unterschiedlichsten Industrieunternehmen die dortigen Produkte schnell, sicher und zugleich schonend. Die in allen Trocknern integrierte Wärmepumpentechnik arbeitet so effizient und energiesparend, dass Kunden nun staatliche Fördergelder für den Einsatz der Harter-Technologie erhalten.

Ute Hiller, Diplomsteuerberaterin und Geschäftsführerin der Steuerberatungskanzlei Ute Hiller in Burgrieden hielt zum Thema „Wie werde ich ein attraktiver Arbeitgeber? – Mitarbeiterbindung mit Benefits in Zeiten des Fachkräftemangels“ einen inspirierenden Input: Immer häufiger kommt es vor, dass Unternehmen Aufträge absagen müssen. Und dies einzig und allein aufgrund der Tatsache, dass sie diese Aufträge aufgrund des Mangels an (qualifizierten) Mitarbeitern nicht bewältigen können.

Das Trio des Laupheimer Salonorchesters sorgte für die passende musikalische Umrahmung

Der Kampf um die besten Köpfe ist in vollem Gange. Gilt für kleinere und mittlere Unternehmen in diesem Wettbewerb gegen die Industrie nun David gegen Goliath? Können sie diesen jemals für sich entscheiden? Wie können sich auch diese Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber positionieren? Wichtig ist zunächst einmal, herauszufinden, welche Bedürfnisse die begehrte Zielgruppe – qualifizierte Arbeitnehmer – hat und wie man diese als Arbeitgeber erfüllen kann. In diversen Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Höhe des Gehalts selbstverständlich ein Thema ist, aber bei weitem nicht das entscheidende. Mit am wichtigsten ist und bleibt die Wertschätzung, die dem Arbeitnehmer gegenüber zum Ausdruck gebracht wird. Und hier können nun kleinere und mittlere Firmen aufgrund ihrer Flexibilität ganz klar punkten: mit Mitarbeiterbenefits – individuell und auf die Unternehmen und deren Mitarbeiter abgestimmt – gelingt es leicht, Wertschätzung und Anerkennung auszudrücken. Mit etwas Kreativität und Mut lassen sich hier Beziehungen gestalten und Bindungen festigen: Das E-Bike auf Firmenkosten beispielsweise – frische Luft und Motivation gratis. Eine Mastercard für Sachbezüge oder Essenzuschüsse für gesunde Ernährung – Möglichkeiten gibt es viele. Und ja – es ist nicht leicht als Arbeitgeber in diesem Labyrinth den Durchblick zu behalten und das Ganze zu gestalten. Aber gerade die Bereitschaft, es für seine Mitarbeiter auf sich zu nehmen, zeigt, wie viel dem Chef an ihnen liegt. Deshalb wagen Sie es, auch als kleineres Unternehmen neue, noch nicht ausgetretene Wege zu gehen. Sie werden sehen, es lohnt sich! Die Firma Utikal Automation GmbH und Co. KG ist auf diesem Weg schon weit voraus – daher bietet sich der Vortrag „Wie werde ich ein attraktiver Arbeitgeber – Mitarbeiterbindung mit Benefits in Zeiten des Fachkräftemangels“ zum dreißigjährigen Jubiläum geradezu an. Von den Besten lernen!

Ein wichtiger Input zum Thema Energieeffizienz wurde von Dr. Mustafa K. Süslü von der IHK Ulm, Kompetenzstelle Energieeffizienz, gehalten: „Energieeffizienz in der Oberflächenbehandlung ist Ihr Gewinn“.

Im Rahmen von umfassenden Energieverbrauchs- und Nutzungsanalysen in der Galvanikbranche wurden folgende Hauptenergieverbraucher ermittelt: Gleichrichter, Prozessbeheizung, Raumbeheizung, Abluft und Zuluft, wobei man hier nicht auf eine unternehmensindividuelle Energienutzungsanalyse verzichten und Fehler vermeiden sollte, da die Energiekosten doch mit bis zu 20 % einen bedeutenden Anteil der Betriebskosten der Unternehmen ausmachen. Mögliche Energieeinsparpotentiale, die bei ca. 15 % und mehr liegen sind jedoch vielerorts bislang noch ungenutzt.

Im Rahmen der Energiewende in Deutschland gibt es als Motivation zum Klimaschutz und um die Amortisationszeiten für Investitionen zu reduzieren, Fördermittel in Form von Zuschüssen in Höhe von bis zu 50 %. Die Welt der Fördermittel ist vielfältig, dynamisch und komplex. Die Förderprogramme zu den Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien, gibt es je nach Anwendungsbereich der Energieeinsparmöglichkeiten für Einzeltechnologien oder auch für ganze Systeme. Eine zunehmende Bedeutung in diesem Zusammenhang gewinnt auch immer mehr das Thema Digitalisierung, wobei hier aktuell Energiemanagementsysteme im Vordergrund stehen. Durch die zunehmende Komplexität sollte die Auswahl der Förderprogramme unternehmensindividuell und modular aufgebaut und so optimiert werden.

Christian Phildius, Mitarbeiter von Firma Siemens AG hielt einen Vortrag zum Thema „Mind Sphere – eine Plattform für Industrial Internet of Things“. Die Digitalisierung treibt alle Unternehmen aller Branchen um. Nicht Industrie 4.0-fähige Anlagen und Produktion, wachsende Ansprüche im Hinblick auf ressourcenschonende Produktion, individuelle Kundenanfertigung sowie der Trend zum Produkt als Dienstleistung stellen die Industrie vor neue Herausforderungen. IoT-Lösungen helfen der Industrie tiefere Einblicke in ihr Unternehmen zu gewinnen und neue Geschäftsmodelle wie XaaS (Everything as a Service), predicitve Maintenance-Modelle uvm. zu entwickeln. Siemens legt besonderen Wert darauf, verschiedene Akteure der Digitalisierung in einem offenen Ökosystem zusammenzubringen.

Ein technisches Vortragsprogramm, hier Reinhold Specht von der Harter GmbH, rundete das Jubiläum ab

Mit Mindsphere stellt Siemens die ready to use IoT-Plattform für die Industrie zur Verfügung. Die offene Plattform hilft Industrieunternehmen eine schnellere Wertschöpfung durch IoT zu generieren und bewahrt die Industrie vor dem Risiko einer hohen Investition in die eigene Plattformentwicklung. Durch den Marketplace, das vielfältige Partner-Ökosystem und den Mindsphere World e. V. möchte Siemens das Industrie- und das Digitalisierungs-Know-how auf einer Plattform vereinigen. Mehr Informationen dazu finden Interessierte unter www.mindsphere.io. Für vertriebliche Anfragen steht Christian Phildius (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zur Verfügung.

Als Vertreter von Dr. Elke Spahn der Firma Gravitech GmbH in Rodgau brachte Michael Dallmayer dem anwesenden Fachpublikum die „Analytik in der Oberflächentechnik“ näher: Immer häufiger hört man in der Oberflächentechnik Worte wie Qualitätssicherung, Nachverfolgbarkeit, Prüfmittelüberwachung oder Industrie 4.0, was direkt zur Frage nach der analytischen Überwachung der Elektrolyte führt.

Seit jetzt 25 Jahren fertigt die Firma Gravitech maßgeschneiderte Analytik nach Kundenanforderung. Ein Beispiel hierfür ist die Entwicklung des gravimetrischen Titrators alino® („all-in-one“), für alle Titrationen in der Oberflächentechnik. Basierend auf der gravimetrischen Titration ermöglicht der alino® das Titrieren ohne Pipetten und Büretten, unabhängig von der Temperatur. Er vereint die Genauigkeit der Gravimetrie und die Schnelligkeit der modernen Wägetechnik mit einer intelligenten Analytik. Bestimmungen von Eisen, Zink, Nickel, Kupfer, Zinn, Säuren, Laugen und vielen weiteren Parametern gehören heute zu den Routineverfahren.

Die Zuverlässigkeit des Systems, der geringe Wartungsaufwand, die einfache Prüfmittelüberwachung, der reduzierte Zubehör- und Chemikalienaufwand sind weitere Pluspunkte des Systems, die zum Einzug des Verfahrens in die Lehre, das Labor und direkt in den Betrieb führen. Mit dem gravimetrischen Titrator alino® steht der Oberflächentechnik ein System zur modernen analytischen Badüberwachung, angepasst an die heutigen Anforderungen, zur Verfügung.

Nach 25 Jahren Firmengeschichte gehören zum Portfolio der Gravitech, neben der Analysengeräte- und Methodenentwicklung, die analytische Schulung des Personals sowie die maßgefertigte Laborausstattung.

Zum Thema Arbeitssicherheit stellte Jörg Packeiser von Leuze electronic Germany, Owen, den Sicherheits-Laserscanner RSL400 vor. Der Vortrag von Leuze electronic fokussiert sich auf das Thema Maschinen- und Anlagensicherheit. Ein kurzer Einblick in die Normen- und Gesetzeslage in Verbindung mit Maschinenrichtlinien und Betriebssicherheitsverordnungen zeigt die Verantwortung für Hersteller und Betreiber von Anlagen auf. Unter anderem wird auch das wichtige Thema der Berechnung des Mindestabstands nach EN ISO 13855 erklärt. Im Weiteren veranschaulicht Leuze electronic Anwendungsbeispiele für Sicherheits-Sensorik anhand seines Sicherheits-Laserscanners RSL400. Die Beschreibung der Funktionsweise der eingesetzten Technologie erläutert die Vorteile für einen robusten Betrieb des Gerätes. Es wird gezeigt, wie sich mit dem RSL400 auch bei vertikalen Installationen große Bereiche absichern und geringe Mindestabstände realisieren lassen.

Dr. Olaf Boehnke, Sachverständiger Umweltschutz, der Experte beim technischen Umweltschutz, Leipzig, brachte kurzweilig und sehr informativ zum Thema „Metalle im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichem Fortschritt und Nutzen, Ökologie und Arbeitsplatzrisiken“ auch die aktuelle Diskussion um die neue EU-Verordnung um die Verwendung bzw. Nichtmehr-Verwendung von Chrom ein.

Lukas Soell und Volker Schacher von Fa. SEW Eurodrive GmbH & Co. KG referierten über die funktionale Sicherheit in der Antriebstechnik.

Alles in allem kann von einem gelungenen 30. Geburtstag der Firma Utikal Automation gesprochen werden. Es hat Freude gemacht, viele Geschäftspartner, Kunden wie Lieferanten in den Büroräumlichkeiten begrüßen zu dürfen und Raum und Zeit zum konstruktiven Austausch und zum vertiefenden Netzwerken zu finden. Die interessanten und abwechslungsreichen Fachimpulse findet man sonst nirgends in diesem Rahmen in dieser Vielfalt.

Als Geschäftsführer sagt Richard Utikal Danke: seinem Team für die perfekte Organisation, für die hohe Motivation, die vielen Ideen und das Engagement. Er dankt den Kunden und Geschäftspartnern für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Vergangenheit und er freut sich auf viele spannende, abwechslungsreiche Projekte in der Zukunft mit verlässlichen Partnern an seiner Seite auf nationaler und internationaler Ebene.

-Manuela Schmied-Wolfsbauer-

Galvanotechnik 6/2019 | Eugen G. Leuze Verlag

Galvanotechnik

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